Wellness als Lebensstil

5 Tipps für mehr Wohlbefinden im Alltag

Wellness wird oft als Luxusgut beschrieben. Ein Moment, den man sich gönnt, für welchen man sich extra Zeit nimmt. So sieht man auch die verlockende Werbung, in der eine Frau selig während ihrer Massage lächelt, ein Paar harmonisch im Whirlpool entspannt und zwei Freundinnen Sekt bei der Pediküre trinken, während ihre Partner gemeinsam in der Sauna schwitzen. Gehüllt in opulente Bademäntel lassen sich unsere Protagonisten mal wieder so richtig verwöhnen – sie machen Urlaub von der Realität. Doch nur selten schafft man es, sich diese besonderen Wellness-Pausen einzuräumen. Die wenigsten Menschen gehen jeden zweiten Tag in die Sauna oder zur Massage, auch wenn es sicher gut tun würde. Aber ist das denn die einzige Möglichkeit, sich mal wieder eine Ruhepause vom hektischen Alltag zu gönnen? Oder sollten wir uns nicht viel mehr darum bemühen, jeden Tag ein bisschen Wellness zu (er)leben? 

 

Was bedeutet Wellness?

«Wellness» ist tatsächlich älter als jeder Selfcare-Trend. In der englischen Literatur wird der Begriff schon seit dem 17. Jahrhundert verwendet, um Wohlbefinden und gute Gesundheit zu beschreiben. Internationalen Aufwind gewann «Wellness» erst in den 1960ern mit dem amerikanischen Mediziner Dr. Halbert L. Dunn. Er legte den Begriff als Maximierung des eigenen Lebenspotenzials aus, das sich aus Selbstoptimierung und dem Einklang mit der eigenen Umgebung zusammensetzt. Von nun an wurde das Wellness-Konzept laufend weiterentwickelt. Das zeitgenössische Verständnis macht dabei eines klar: Statt eines temporären Zustands hat Wellness vielmehr zum Ziel, über den gesamten Lebensverlauf hinweg einen sinnvollen, erfolgreichen und gesunden Lebensstil zu führen. Während Spa Days, Beauty Treatments und Massagen natürlich weiterhin Bestandteil eines guten Lebens sein können, ist Wellness aber nicht auf ein käufliches Luxusgut reduzierbar. Denn Sinnhaftigkeit und Wohlbefinden sehen für jeden Menschen anders aus und können nicht von einer generischen Marketingbotschaft abgedeckt werden. Aber wie lässt sich Wellness dann in den eigenen Lebensstil integrieren?

 

Wellness denken

Glück, Wohlbefinden und Zufriedenheit sind erst einmal abstrakte Begriffe. Vielleicht ist es gerade deshalb so verlockend, sie mit Luxus-Behandlungen zu konkretisieren. Dabei lässt sich Wellness auch ganz strategisch angehen, wie das Modell des deutschen Wellness Verbands zeigt. Hier wird Wellness zum Beispiel in Mindset, Lebensstil und Umwelt unterteilt, was unser gängiges Verständnis schnell als irreführend entlarvt. Denn im Gegensatz zur verbreiteten Bildsprache ist der erste Schritt zu einem gesunden Körper ein gesunder Geist.

Das Wellness-Mindset beschreibt die grundlegende Mentalität und Denkweise eines Menschen. Es geht darum, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und seine Fähigkeiten bestmöglich weiterzuentwickeln. Nehmen Sie sich die Freiheit, Ihre Persönlichkeit auszuleben und Ihr Leben nach persönlichen Bedürfnissen zu gestalten. Wenn Sie nach Ihren eigenen Werten handeln und dementsprechend sinnhaften Tätigkeiten nachgehen, führt das automatisch zu mehr Zufriedenheit. Die Königsdisziplin: Begegnen Sie Ihren Selbstzweifeln und negativen Gedanken mit gelassener Vernunft.

 

Wellness leben

Mit dieser Voraussetzung sind Sie bestens gewappnet, Wellness in einen aktiven Lebensstil zu verwandeln, der Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessert. Mit diesen Verhaltensweisen und Gewohnheiten nehmen Sie Anlauf für eine ganzheitliche Wellness-Reise.

  1. In den Spiegel schauen. Zumindest im übertragenen Sinne. Beschäftigen Sie sich mit Ihren eigenen Gedanken und Erwartungen, um zu verstehen, wo Sie sich vielleicht selbst im Weg stehen. Üben Sie, Ihre Gefühle zu regulieren und eine realistische Selbstwahrnehmung zu entwickeln. Auch wenn Selbstreflexion unangenehm sein mag, können Sie das Beste aus Ihrer Me-Time herausholen. Auf dem gemütlichen Daybed mit Aperò und Früchteplatte ist es ein Leichtes, einfach nur an sich zu denken.
  2. Emotional eintauchen. Erlauben Sie sich, positive Emotionen in vollen Zügen zu erleben. Vielleicht ist es ‘nur’ gute Laune nach dem Kaffee im Büro oder die positive Überraschung, wenn Ihnen jemand die Tür aufhält. Jedes Glücksgefühl darf zelebriert werden.
  3. In Bewegung bleiben. Wellness beginnt zwar im Kopf, doch auch körperliche Gesundheit beeinflusst unser Wohlbefinden enorm. Darum sind regelmässiger Sport, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Ruhephasen essentiell. Und, wie bereits erwähnt: Hier können Wellness-Behandlungen genau das Richtige sein. Sie entspannen am besten im Whirlpool? Nach einem Beauty-Treatment fühlen Sie sich wie neugeboren? Alles, was guttut, trägt zum ganzheitlichen Wohlbefinden bei.
  4. Kontakte knüpfen. Keine Sorge, damit ist kein berufliches Networking gemeint. Vielmehr geht es um den Aufbau eines sozialen Umfelds, das zu Ihnen passt. Ob Small oder Deep Talk, stärken Sie soziale Verbindungen, die Ihnen ein gutes Gefühl geben und hinterfragen Sie Kontakte, die Ihre Energie rauben.
  5. Umweltfreundlich handeln. Die Natur und ihre Artenvielfalt sind der Grundbaustein für jedes Leben. Indem Sie Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, machen Sie Ihre Umwelt ein Stückchen lebenswerter und schaffen auch bessere Bedingungen für Ihre eigene Gesundheit. 

 

Daybed Relax Apéro

Ob es uns gut geht, hängt aber auch von unserem Umfeld ab. Corona, Krieg, Klimawandel: Die äusseren Umstände der letzten Jahre haben das Wohlbefinden unserer Gesellschaft beeinträchtigt. Manche Einflüsse – darunter auch ein stressiger Job und Leistungsdruck – lassen sich nur bedingt oder gar nicht kontrollieren. Ob Sie zum Beispiel Zugang zu Grünflächen haben, ist abhängig von Ihrem Wohnort. Einfach umziehen? Das ist meist nicht kurzerhand umgesetzt. Gerade weil Ihr Umfeld also ausserhalb Ihrer Kontrolle liegt, ist es umso wichtiger, dass Sie mit vielen kleinen Wellness-Momenten einen Ausgleich schaffen. 


Und manchmal hat man sogar mehr Kontrolle als man denkt: Die ganzen negativen Infos aus der Nachrichten-App machen Ihnen schlechte Laune? Mit einem Digital Detox regulieren Sie Ihren Medienkonsum und schaffen eine gesunde Distanz zum Weltgeschehen. Denn auch wenn Sie die Lage selbst nicht verändern können, ist es möglich, die eigenen Reaktionen darauf zu kontrollieren. Methoden wie Achtsamkeit helfen dabei, den für sich richtigen Weg zu finden, bewusster im Moment zu leben und manchmal klar zu machen: «Ich habe nicht immer die Kontrolle und das ist auch in Ordnung.»

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  • Sommer

10 Gründe für einen Thermenbesuch im Sommer im Fortyseven

Sommer in der Schweiz – das bedeutet für viele Eiscreme, Grillabende und vielleicht ein Sprung in den See. Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie herrlich ein Besuch im FORTYSEVEN an einem warmen Sommertag sein kann? Während sich die meisten Thermenbesucher auf die kalten Monate konzentrieren, zeigen wir Ihnen, warum unser «Summer of FORTYSEVEN» ein absolutes Highlight ist.

Egal ob Sie Entspannung suchen, eine Abkühlung brauchen oder einfach nur neugierig sind, wie Sommer-Wellness aussehen kann – hier sind 10 Gründe, warum Sie die warme Jahreszeit unbedingt in unserer Wellness-Therme verbringen sollten.

 

Entdecken Sie Ihre Sommeroase

Warum sollte man im Sommer eine Therme besuchen? Diese Frage haben sich wahrscheinlich schon viele gestellt. Schwitzen tut man ja sowieso, oder? Falsch gedacht! Von erfrischendem Wasser bis zu einzigartigen Saunaerlebnissen, von kulinarischen Highlights bis zu purer Entspannung – erfahren Sie mehr darüber, warum FORTYSEVEN Ihre Sommeroase ist.

 

Grund 1: Jedes Wetter ist Badewetter

In der Wellness-Therme FORTYSEVEN gilt das Motto: Jedes Wetter ist Badewetter. Egal, ob die Sonne strahlt oder es regnet, in unserer Therme können Sie das ganze Jahr über in angenehm temperiertem Thermalwasser schwimmen und entspannen. Vom sprudelnden Whirlpool, über verschiedene Indoor Becken bis hin zu erfrischenden Outdoor Pools, im FORTYSEVEN ist eins garantiert: Entspannen kann man hier zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung.

 

Grund 2: Abwechslungsreiche Wassertemperaturen

Ein erfrischendes Bad ist die beste Lösung für heisse Sommertage. Daher bieten wir in unserer Therme perfekt temperierte Wasserwelten, sowohl drinnen als auch draussen. Die fünf Innenpools haben im Sommer Temperaturen von 8 bis 38 Grad – von angenehm kühl bis wohltuend warm, ideal zum Abschalten und Geniessen.

Im Aussenbereich erwartet Sie das pure Sommervergnügen und das Beste daran: Im Sommer senken wir die Wassertemperatur sogar um 1 bis 2 Grad, was eine wunderbar erfrischende Wirkung hat. Unter freiem Himmel bieten drei verschiedene Becken mit Temperaturen von 20 bis 33 Grad das perfekte Ambiente für heisse Tage. Erleben Sie die sanften Hügel und das beruhigende Rauschen der Limmat, während Sie im mineralreichsten Wasser der Schweiz entspannen.

 

Grund 3: Limmat Breeze

LB für NL

Erleben Sie Sommer-Feeling mit einem Beach Club Feeling der besonderen Art: Der Limmat Breeze bietet eine erlesene Auswahl an Liegen mit atemberaubender Aussicht, während Sie sich mit köstlichen Drinks und feinen Apéros verwöhnen lassen. Geniessen Sie neu interpretierte Sommergerichte und Klassiker und lassen Sie sich von entspannenden Massagen direkt auf Ihrer Liege verwöhnen. Begleitet von den Klängen von Café del Mar und Ibiza Chill, ist der Limmat Breeze die perfekte Oase für einen unvergesslichen Tag voller Entspannung und Genuss.



Grund 4: Ruhe & Komfort im FORTYSEVEN

Während im Sommer draussen die Strassen vor Hitze glühen und Menschenmassen die überfüllten Badis, Seen und Flüsse stürmen, bietet das FORTYSEVEN eine Oase der Ruhe und des Komforts. Hier entfliehen Sie dem Trubel und tauchen ein in eine Welt der Entspannung. Kein Gedränge, keine Hektik – nur reine Gelassenheit und wohlverdiente Erholung.

 

Grund 5: Schneeraum im Saunabereich

Träumen Sie an heissen Tagen nicht manchmal von einer Abkühlung im winterlichen Ambiente? Unser Schneeraum macht es möglich. Bei Temperaturen von -9°C bis -5°C können Sie eine erfrischende und eisige Erfahrung geniessen, die nicht nur Ihre Haut belebt, sondern auch die Durchblutung anregt. Ein perfekter Frische-Kick für den Sommer!

 

Grund 6: Saunieren im Sommer

Warum nicht auch im Sommer saunieren? Was im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich klingt, ist tatsächlich äusserst wohltuend. Auch während der warmen Jahreszeit stärkt die Sauna das Immunsystem, fördert die Durchblutung und regt den Kreislauf an. Entdecken Sie unsere erfrischenden Sommeraufgüsse, die Ihnen helfen, mit der Hitze besser umzugehen. Mit Sauna-Aufgüssen von „belebendem Wasserfall“ über “italisierenden Eiszauber“ bis hin zu vitaminreichen Düften – erleben Sie eine neue Dimension der Entspannung.

Das Saunieren, egal ob im Sommer oder Winter ist ein Ritual für Körper und Geist. Aber wie sauniert man eigentlich „richtig“? Wussten Sie beispielsweise, dass es idealerweise eine Vor- und Nachbereitung eines Sauna-Besuches gibt? In unserem Blogbeitrag „Der FORTYSEVEN Sauna-Knigge“ erfahren Sie wissenswerte Tipps und sind so perfekt für Ihren nächsten Aufguss gewappnet.

 

Grund 7: Daybed-Oase

Was gibt es Schöneres, als im Sommer entspannt am Pool zu liegen? Verbringen Sie den Tag im FORTYSEVEN auf einem eleganten Daybed für zwei Personen – ganz relaxed auf der Holzterrasse vor dem Schwimmbecken im Aussenbereich. Komfortable Daybeds sorgen für ultimatives Wohlbefinden. An unserer Outdoor Bar können kulinarische Leckerbissen und erfrischende Getränke bestellt und in entspannter Atmosphäre genossen werden. So sieht perfekte Sommerentspannung aus!


Zusätzlicher Genuss gefällig? Buchen Sie das Daybed Relax Apero mit einer Früchteplatte und zwei FORTYSEVEN Spritz. Oder das Daybed Brunch für zwei für ein kulinarisches Brunch-Highlight draussen auf der Liegewiese.

 

Grund 8: Schwimmende Drinks

Schwimmender Apero für NL
Entspannen Sie in einer ruhigen Atmosphäre und gönnen Sie sich eine Flasche Bubbles oder Wein, während Sie im Schwimmbecken dahingleiten und den malerischen Sonnenuntergang bewundern. Der schwimmende Apéro lädt dazu ein, sich abzukühlen, zu entspannen und anzustossen. Ganz gleich, ob Sie sich nach einem langen Arbeitstag erholen oder ein erholsames Wellness-Wochenende verbringen möchten – im FORTYSEVEN finden Sie pure Entspannung und Erfrischung. Cheers!

 

Grund 9: Sommerzeit ist Wellness-Zeit

Wellness kennt keine Saison, und auch im Sommer können Sie sich eine Auszeit gönnen. Als Alternative zum lässigen Limmat Breeze bietet das FORTYSEVEN eine Vielzahl von Wellness-Angeboten. Ein besonderes Highlight ist das St. Barth Freshness Spa-Angebot. Diese hochwertige Gesichts- und Dekolleté-Behandlung umfasst Reinigung, Papaya-Peeling, klärende Maske und vitalisierende Massage – eine wahre Wohltat für die Sommermonate.

 

Grund 10: Sommerkarte im FORTYSEVEN Restaurant

Salat für Blog

Entdecken Sie unsere erfrischenden Leckerbissen und neu interpretierten Klassiker auf der Sommerkarte. Unser Restaurant befindet sich sowohl im Innenbereich, kann aber auch von Nicht-Bade-Gästen und Spaziergängern besucht werden. Wir bieten eine vielfältige Auswahl an frischen Gerichten mit Fleisch, Fisch oder vegetarischen Optionen. Geniessen Sie Ihre Auszeit bei uns mit einem kulinarischen Höhepunkt – ganz spontan, ohne Reservierung.

 

Der «Summer of FORTYSEVEN» wartet auf Sie

Nach diesen 10 Gründen gibt es keinen Zweifel mehr: Der «Summer of FORTYSEVEN» ruft! Sommer ist nicht nur die beste Zeit für Ferien, sondern auch die beste Zeit für Sie. Gönnen Sie sich Komfort und Entspannung und lassen Sie den Alltag hinter sich. Mit unseren Sommer-Tickets ab CHF 31 können Sie all das und noch mehr erleben – Bad, Sauna und Kosmos inklusive. Tauchen Sie ein und geniessen Sie die sonnige Jahreszeit im FORTYSEVEN in vollen Zügen.


Ein Thermenbesuch im Sommer im FORTYSEVEN bietet eine einzigartige Mischung aus Entspannung, Erfrischung und Genuss. Ob bei jedem Wetter baden, in ruhiger Atmosphäre entspannen, exklusive Sommerangebote wie den Limmat Breeze erleben oder sich von den abwechslungsreichen Temperaturen der Innen- und Aussenpools verwöhnen lassen – hier finden Sie die perfekte Auszeit vom Alltag. Mit unseren speziellen Wellness-Angeboten und der vielseitigen Sommerkarte im Restaurant wird jeder Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gönnen Sie sich den «Summer of FORTYSEVEN» und erleben Sie eine neue Dimension der Sommerentspannung.

  • Therme

Der Weg des Thermalwassers Teil 2

Teil 2 – Von der Quelle ins Becken

Baden in Baden – mehr als eine Tradition. In unserer wunderschönen kleinen Stadt Baden im Aargau wurde das Baden in Thermalwasser schon lange zelebriert. Schon die Römer genossen das heilende und wärmende Wasser und wussten es richtig in Szene zu setzten. Seit November 2021 steht unsere Wellness-Therme FORTYSEVEN.

 

Kurzer Überblick der Wellness-Therme FORTYSEVEN

Im November 2021 öffneten wir also die Tore und durften feierlich verkünden, dass wir mit unserer Eröffnung eine neue Ära in der Badener Bädergeschichte einläuten. Mit drei Aussenbecken, einem Solebad und fünf Pools im Innenbereich laden wir zum Relaxen ein. Erweitert wird unsere Therme mit drei Sauna-Zonen: Im Erdgeschoss die Textil-Sauna, im Obergeschoss die Nackt-Saunalandschaft und eine Ladies-Sauna. Abgerundet wird das Wellness-Angebot mit einem SPA für Massagen und Treatments und einer Gastronomie, die allesamt zum Entspannen und Verweilen einladen.

Wie aber kommt das Thermalwasser von den Quellen in die Becken und warum riecht es eigentlich so gar nicht nach Schwefel? Kleine Information vorab: Es ist fast nicht möglich einen umfassenden Überblick über die Anlage und die Hintergrund-Arbeiten der ISS Facility Services AG zu verschaffen, aber einen groben Überblick und ein paar spannende Fakten können wir an dieser Stelle gerne geben.

 

Von der Quelle in die Becken unserer Wellness-Therme  

Die ISS Facility Services AG ist unser verlässlicher Partner an der Seite. Sie sind zuständig und haben die Verantwortung dafür, dass alle Thermalbecken im FORTYSEVEN mit Thermalwasser gefüllt sind und dass die Wasserwerte stimmen. Sie warten die Maschinen im Untergrund und sorgen dafür, dass in den Duschen warmes Wasser aus den Brausen kommt. Um einen groben Überblick zu erlangen haben wir uns mit Veran Lulic, ISS Facility Services Manager, getroffen. Im Gespräch kamen viele spannende Fakten ans Licht und wir freuen uns, Euch heute einige davon verraten zu dürfen.

Im Gespräch mit Veran Lulic alias Lulu:

FORTYSEVEN: Danke, dass du dir die Zeit nimmst Lulu, kannst du uns etwas über die Hintergründe und Arbeiten im FORTYSEVEN erklären? 

Veran Lulic: Klar, gerne! Grundsätzlich ist erstmal wichtig zu sagen, dass wir eine der neusten und modernsten Anlagen zur Aufbereitung von Thermalwasser in unserem Haus haben. Das ist sehr wichtig für uns, da wir hier in Baden von dem am stärksten mineralisierten Thermalwasser der Schweiz profitieren. Bevor es jedoch in die Becken eingelassen wird und darin entspannt werden kann, gibt es im Hintergrund Einiges zu tun.

FORTYSEVEN: Welche Aufgaben zum Beispiel?

Veran Lulic: Das Thermalwasser wird über den natürlichen Druck über drei Zuleitung von mehreren Quellen in vier verschiedene Reservoire im FORTYSEVEN befördert und dort gespeichert. Von dort aus durchläuft es – auch aufgrund der verschiedenen Anforderungen der Becken im Bad die je nach Bedürfnis erforderten Filterstufen. Am Anfang von diesem Prozess wird beispielsweise Schmutz rausgefiltert und ausgeschwemmt.

«Damit wir in den Duschen heisses Wasser haben, brauchen wir beispielsweise keinen klassischen Boiler, sondern können dank dem sehr warmen Thermalwasser in Baden das Duschwasser «natürlich» aufwärmen.»

FORTYSEVEN: Wie viel Wasser speichern wir denn ungefähr in diesen Reservoiren? Und brauchen wir das ganze Thermalwasser für die Becken?

Veran Lulic: Wir beziehen Quellwasser nicht nur aus einer, sondern aus mehreren Quellen – die durchschnittliche Quellschüttmenge beträgt 500l/min.  Die vier Reservoire haben jedoch eine Speichermenge von je 40 Kubik-Liter. Davon verwenden wir allerdings nur etwa einen Drittel für die Becken. Im FORTYSEVEN setzten wir auf Effizienz in Kombination mit Nachhaltigkeit. So ist unser ganzes Haus ein Minergie-Gebäude, welches ausserdem im Unterhalt – zum Beispiel Wasseraufbereitung, Heizung und Klimatisierung – hauptsächlich von Thermalwasser profitiert. Damit wir in den Duschen heisses Wasser haben, brauchen wir beispielsweise keinen klassischen Boiler, sondern können dank dem sehr warmen Thermalwasser in Baden das Duschwasser «natürlich» aufwärmen. Duschen tun unsere Gäste natürlich nicht mit Thermalwasser. 

FORTYSEVEN: Spannend! Heisst also im Umkehrschluss, dass das Wasser erstmal in zwei Bedürfnisse unterteilt wird?

Veran Lulic: Ja, wir unterteilen das Wasser in die beiden Bereiche «Baden und Entspannen in Thermalwasser» und «Unterhalt» im Sinne von Wasseraufbereitung, Heizen, Kühlen, Duschwassererwärmen usw.  

Die Anforderungen dafür sind jedoch unterschiedlich:
1. Thermalwasser für die Schwimm- und Relax-Becken: 
Durchlaufen erstmal fünf Filter-Stufen, doch auch hier gilt zu unterscheiden, denn jedes der elf Becken hat andere Anforderungen und somit einen eigenen «Kreislauf». Unter Kreislauf verstehen wir in diesem Moment die Aufbereitungsphase des Thermalwassers bis zur Füllung eines Beckens.
2. Thermalwasser für die Nutzung des Hauses:   
Hier sind die Anforderungen nicht ganz so hoch wie für die Becken! Jedoch müssen wir auch hier schauen, dass das Wasser allen Anforderungen entspricht.

FORTYSEVEN: Wir haben ja elf Becken im Haus, davon ein warmes Solebecken, zwei Kaltwasserbecken und ein Schwimmbecken im Aussenbereich, diese sind kalt. Ist das runtergekühltes Thermalwasser? Und haben auch diese Becken einen eigenen Kreislauf? 

Veran Lulic: Ja und nein. Die Becken mit warmem Wasser sind Thermalwasserbecken. Die kalten Becken bei den Saunen und das Schwimmbecken draussen sind mit Netzwasser gefüllt, das Runterkühlen des Wassers jedoch ist ein Prozess, welcher weitestgehend automatisch läuft: Hier kommt das Thermalwasser zur «Instandhaltung» zum Zuge, gemeinsam mit den beiden Wärmepumpen werden die Kaltbecken gekühlt. Auch diese Becken haben jeweils einen eigenen Kreislauf und eigene Bedürfnisse. 

«Aus Effizienzgründen wird das Wasser des Outdoor Thermal Pools und des Flow-Pools abgelassen und in einem Tank direkt darunter gespeichert.»

FORTYSEVEN: Stimmt es, dass das Wasser in den Thermal-Aussenbecken jede Nacht abgelassen wird?

Veran Lulic: Auch das stimmt, ja. Aus Effizienzgründen wird das Wasser des Outdoor Thermal Pools und des Flow-Pools abgelassen und in einem Tank direkt darunter gespeichert. Dieser Prozess dauert am Abend jeweils 1.5 Stunden, am Morgen zum Hochpumpen werden dafür 3.5 Stunden gebraucht. Das Wasser warm zu halten und auch der ganze Reinigungsprozess wäre zu aufwändig und nicht effizient, deshalb läuft auch dieser Prozess mehrheitlich automatisch durch.

FORTYSEVEN: Welche Herausforderungen siehst du in Bezug auf die Arbeit, die ihr hier jeden Tag leistet?

Veran Lulic: Das FORTYSEVEN hat 365 Tage im Jahr von 8.00 – 22.00 Uhr geöffnet. Viele Arbeiten, wie Becken- und Grundreinigung sowie die Instandhaltung von Lüftung,- Wärme,- und Kaltanlagen müssen über Nacht geschehen. In der Planung und Organisation, aber auch in der Durchführung ist das nicht immer ganz einfach. 

Eine weitere Herausforderung ist, dass das Wasser sehr stark mineralisiert ist, was toll ist, jedoch eine gewisse Komplexität mit sich bringt. Die Segmente des Wassers können die Hauptleitungen angreifen und diese müssen deshalb in einer gewissen Regelmässigkeit durchgespült werden. Auch haben wir – aufgrund der starken Mineralisierung – die beste und neuste Anlage weltweit, die uns enorm bei der täglichen Arbeit unterstützt.

FORTYSEVEN: Gibt es eigentlich eine Ausbildung um in diesem Bereich zu arbeiten? Und wie gross ist dein Team?

Veran Lulic: Nein, zumindest nicht direkt. In unserem Team haben wir beispielsweise einen Elektriker, einen Heizungsinstallateur, einen Sanitärinstallateur und einen Lüftungsspezialisten. Ausserdem sind wir im FORTYSEVEN für einen grossen Teil der Reinigung – sowohl für die Becken als auch für die gesamte Anlage zuständig. Entsprechend haben wir auch hier eine gut aufgestellte Abteilung, die dafür sorgt, dass Gäste einen wunderschönen Aufenthalt geniessen können.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei dir Lulu und deinem Team bedanken! Danke auch, dass du dir die Zeit genommen hast und uns in die Arbeit und Komplexität mit und des Thermalwassers eingeführt hast.

 

Baden – ein exzellenter Standort für ein Thermalbad

Heute wissen wir, dass bereits die Römer hier in Baden in ihren damaligen Quellbädern gebadet und von der heilenden Wirkung des Thermalwassers profitiert haben. Schon damals war die Stadt Baden für die Vorzüge des Badens, aber auch die positive Auswirkung auf die Gesundheit bekannt. Wir freuen uns Ihnen hier einige spannende Informationen und Hintergrundinformationen über die geologische Lage und die lange Bädergeschichte in Baden zu verraten.

 

 

 

 

  • Therme

Der Weg des Thermalwassers Teil 1

Teil 1 – Geologie und Archäologie vereint

Baden – spätestens seit der Römerzeit bekannt für die wohltuende Wirkung des Thermalwassers und den gewissen Luxus – steht auch heute noch im Zeichen der Erholung und des Wellnessens. Mit dem Neubau unserer Wellness-Therme FORTYSEVEN von Star-Architekt Mario Botta gibt es nun seit zwei Jahren ein neues Thermalbad, das Gäste aus aller Welt anlockt und für puren Genuss und Erholung sorgt.  Woher aber kommt eigentlich das Wasser für unsere Wellness-Therme und wie kommt es in die Becken? Diesen und anderen Fragen sind wir nachgegangen und haben Antworten gefunden…

 

Themen im Überblick:

Die Wirkung des Thermalwassers
Geologie
Archäologie

 

Die Wirkung des Thermalwassers

In Baden dürfen wir von dem am stärksten mineralisierten Thermalwasser der Schweiz profitieren. Dazu kommt, dass es im Durchschnitt mit rund 47 Grad Celsius aus der Quelle kommt. Bereits in der Römerzeit war es dafür bekannt, eine heilende und entspannende Wirkung auf den Körper und den Geist zu haben. Auch heute wird – nicht nur dem Thermalwasser in Baden – hervorgesagt, dass es eine positive Wirkung auf die physische und mentale Gesundheit haben soll. Mehr über die Wirkung des Thermalwassers und wie es vielleicht sogar die Nerven beruhigen kann finden Sie in unserem Blogbeitrag: Mentale Gesundheit im FORTYSEVEN

 

Geologie

Warum ist Baden eigentlich so reich an Thermalquellen? Und wie kommt das Wasser an die Oberfläche, beziehungsweise in die Wellness-Therme? Fragen über Fragen, die nicht einfach zu beantworten sind. Im Gespräch mit Geologe Jürg Stäuble konnten wir einige Fragen klären:

FORTYSEVEN: Warum ist Baden so reich an Thermalquellen?

Jürg Stäuble: Vor 60 Millionen Jahren hat sich die Afrikanische Kontinentalplatte gegen die Europäische Platte geschoben. Dabei wurden die obersten Schichten abgeschert, zusammengedrückt und zu den Alpen aufgefaltet. In einer letzten Phase der Alpenbildung entstand vor ungefähr fünf bis neun Millionen Jahren das Juragebirge. Die Lägern ist der östlichste Ausläufer des Faltenjuras. Hier entspringen die Quellen im Kern der Lägernfalte, weil die Limmat ihren Lauf tief in die Felsschichten eingeschnitten hat, sodass der Thermalwasser führende Muschelkalk nur noch wenig mit schlecht wasserdurchlässigem Keupermergel bedeckt ist. Klingt kompliziert, ist es auch. Dort wo dieser Deckel Löcher aufweist steigt das unter Druck stehende Thermalwasser selbstständig und in einem natürlichen Prozess an die Erdoberflächen (bekannt als natürliche Quellen).  Die Quellwasseraustritte sind nicht beliebig angeordnet, sondern entlang von Brüchen im Fels aufgereiht. Heute existieren 19 gefasste Quellen, von denen allerdings nur noch 17 genutzt werden. Die Quellfassungen entstanden im Laufe der Zeit durch Nachgrabungen und Bohrungen.

 

 

FORTYSEVEN: Wissen wir von allen Quellen? Oder könnte es noch andere Quellen geben, die einfach nicht an die Oberfläche treten?

Jürg Stäuble: Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass es noch weitere Quellen z.B. in der Limmat geben könnte. Beim Neubau des Hotels Schwanen wurde 1843 eine Bohrung durchgeführt und so eine künstlich herbeigeführte Quelle ins Leben gerufen. Die vermutlich bis in den Muschelkalk hinunterreichende Bohrung lieferte sehr viel Wasser. Das Problem dabei war, dass bei den anderen Quellen plötzlich weniger Wasser austrat und diese nicht mehr die gleichen Schüttmengen hatten. Das führte zu Streitigkeiten unter den Quelleneigentümern.

FORTYSEVEN: Hatte diese Bohrung Folgen für die bestehenden Bäder und die Zukunft der Quellen?

Jürg Stäuble: Ja und Nein. Die Ausflussmenge der Schwanenquelle wurde mit einer Blende gedrosselt, so dass heute nicht mehr die maximal mögliche Wassermenge an die Oberfläche strömen kann. Aufgrund der Streitigkeiten unter den Quellenbesitzern wurde 1844 vom Kanton das erste Dekret über die Sicherung der öffentlichen Thermalquellen erlassen, um die bestehenden Quellen zu schützen. Das 1869 überarbeitete «Dekret betreffend die Sicherung der bestehenden Heilquellen und das Graben nach solchen in Baden und Ennetbaden», ist Bestandteil des heute geltenden Kantonalen Nutzungsplans für den Schutz der Thermalquellen in Baden und Ennetbaden (Gemeinden Baden, Ennetbaden und Obersiggenthal), welcher das Schutzgebiet grösser erfasst.

«Heute wissen wir, dass das Thermalwasser in Baden ein Mischwasser ist, welches sich aus jungem, durch Niederschläge gespeistem Oberflächenwasser und aus altem, aus grosser Tiefe aufsteigendem Thermalwasser zusammensetzt.»

FORTYSEVEN: Alles klar, aber woher kommt denn nun das Wasser?

Jürg Stäuble: Abschliessend ist diese Frage schwer zu beantworten. Heute wissen wir, dass das Thermalwasser in Baden ein Mischwasser ist, welches sich aus jungem, durch Niederschläge gespeistem Oberflächenwasser und aus altem, aus grosser Tiefe aufsteigendem Thermalwasser zusammensetzt. Dies ergibt ein «Mischalter» von mindestens 4000 Jahre. Das entlang von Brüchen im Grundgebirge, aus grosser Tiefe aufsteigende Wasser ist sehr heiss, so dass das Mischwasser eine Durchschnittstemperatur von 47° C aufweist. Quellwasser mit Temperaturen über 20° C wird als Thermalwasser bezeichnet.

FORTYSEVEN: Wie viel Wasser wird pro Tag ungefähr in den Badener Quellen getragen?

Jürg Stäuble: Seit 1848 werden die Schüttmengen bei 17 Quellfassungen durch den kantonalen Eichmeister periodisch gemessen. Der grösste Gesamtertrag der Quellen wurde mit 949 l/min im Sommer 1971, der kleinste Ertrag mit ca. 510 l/min Ende 2021 gemessen. Die Ertragsschwankungen reagieren mit 8 – 10-monatiger Verzögerung auf das Niederschlagsgeschehen westlich von Baden. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die Fliessdauer des Wassers im Untergrund, sondern nur um die Dauer der Druckübertragung.

FORTYSEVEN: Warum ist das Thermalwasser in Baden so stark mineralisiert?

Jürg Stäuble: Das Wasser durchströmt Felsschichten (250 – 200 Millionen Jahre alte Meeresablagerungen aus der Zeit der Trias), welche leicht lösliche Mineralien wie Steinsalz und Gips führen. Das Wasser wird dabei vor allem an Natrium, Calcium, Chlorid und Schwefel angereichert.  Mit über 4 g/l an gelösten Substanzen ist das Thermalwasser von Baden und Ennetbaden das am stärksten mineralisierte «Heilwasser» der Schweiz.

FORTYSEVEN: In Anbetracht des Klimawandels und der Gletscher-Schmelze, sowie den meteorologischen Veränderungen, haben Sie Respekt vor einer Thermalwasser Knappheit?

Jürg Stäuble: Jaein. Durch unser Wissen darüber, dass das an die Oberfläche tretende Thermalwasser ein Mischwasser ist, das aktuell etwa 4000 Jahre alt ist, aber eben auch einen Anteil von jungem Oberflächenwasser besitzt, hat das Klima einen indirekten Einfluss auf die Quellschüttmenge.  Nach langanhaltender Trockenheit nehmen die Thermalwassermengen ab, wogegen sich ergiebige Niederschläge mit der erwähnten Verzögerung positiv auf die Quellerträge auswirken.

 

 

Archäologie

Jetzt wo wir mehr oder weniger wissen, wie das Thermalwasser an die Oberfläche tritt – vielen Dank an dieser Stelle an Jürg Stäuble – fragen wir uns natürlich, welchen Stellenwert Thermalwasser bereits für die Römer hatte. Wie wurde das Wasser genutzt, wie waren Traditionen und welche Auswirkungen unser Wissen von damals in unser heutiges Badeverhalten und Leben in und um Baden noch hat. Dazu haben wir uns mit der Archäologin Andrea Schaer getroffen.

FORTYSEVEN: Andrea, erzähl uns doch bitte wie du zu diesem Projekt «Bäder Quartier» gekommen bist.

Andrea Schaer: Damals war ich bei der Kantonsarchäologie Aargau für die Ausgrabungen im Kanton zuständig und damit auch für Baden. Als die Planung für die neue Wellness-Therme begann, war uns sofort klar, dass davon auch archäologische Überreste betroffen sein würden – in Baden wurde schliesslich schon 2000 Jahre gebadet. Entsprechend mussten vor Baubeginn Ausgrabungen stattfinden.

FORTYSEVEN: Was bedeutet dieses Projekt für dich? Immerhin habt ihr ja mehrere grössere Entdeckungen gemacht und konntet wichtige Thesen (be)legen und/oder wiederlegen.

Andrea Schaer: Für die Kantonsarchäologie Aargau waren die Bädergrabungen eines der grössten und komplexesten Grabungsvorhaben, die je durchgeführt wurden. Sie boten einmal ganz abgesehen vom gesetzlichen Auftrag, den es umzusetzen galt, vor allem ein riesiges Forschungspotenzial und ein noch viel grösseres Potenzial zur Vermittlung der Bädergeschichte. Nicht zuletzt waren die Grabungen ein Schritt, den es brauchte, um das Jahrtausende alte Erbe der Badener Bäderkultur am Leben zu erhalten. Damit sind auch die Grabungen Teil der Bädergeschichte. Die Ergebnisse der Grabungen werfen nicht nur ein neues Licht auf die Badener Bädergeschichte – so wissen wir heute viel mehr über die Baugeschichte der römischen Thermen oder der mittelalterlichen Bäder –, die Präsenz der Archäologie in der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion hat auch in der Badener Bevölkerung zu einer Neubewertung der Bädergeschichte geführt.

«Die Römer legten gewissermassen den Grundstein für die Badener Bädertradition. Ihre wasserbaulichen Massnahmen, welche Quellen sie fassten, sind bis heute Grundlage für den Bäderbetrieb.»

FORTYSEVEN: Kannst du uns einen Einblick in deine Arbeit und deine Entdeckungen geben?

Andrea Schaer: Ja, gerne! Wie bereits gesagt, wurde die Kantonsarchäologie schon sehr früh, ab 2006, in die Planung der Neugestaltung der Badener Bäder miteinbezogen. Wir haben dann als erstes in Archiven und Akten alle Informationen gesammelt, die es uns erlaubten, ein Bild des archäologischen Wissensstands zu den Bädern zu erhalten. Zudem wollten wir in Erfahrung bringen, in welchem der zur Überbauung vorgesehenen Areale welche Art von Ruinen und Überresten zu erwarten war. Auf dieser Grundlage konnten wir die Ausgrabungen planen, die dann in drei Etappen zwischen 2009 und 2021 stattfanden. Zu den herausragenden Entdeckungen gehören einerseits die Ruinen der römischen Thermenanlagen. Sie geben Auskunft über die Vorgehensweise der Römer beim Fassen der Thermalquellen und beim Bau der ersten Bäder. Die Römer legten gewissermassen den Grundstein für die Badener Bädertradition. Ihre wasserbaulichen Massnahmen, welche Quellen sie fassten, sind bis heute Grundlage für den Bäderbetrieb. Ebenfalls von grosser Bedeutung sind Erkenntnisse zu den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bädern, die wir bei der Untersuchung der Ruinen des Bädergasthofs Hinterhof – da, wo heute eure Wellness-Therme steht – und bei bauarchäologischen Untersuchungen in den Bauten des Verenahofgevierts erarbeiten konnten. Diese Erkenntnisse sind von europaweiter Bedeutung. Mit dem «Kesselbad» des Bädergasthofs Hinterhofs ist heute ein letzter Zeuge der mittelalterlichen Bäder im Untergeschoss der Wellness-Therme erhalten.

«Die Römer legten gewissermassen den Grundstein für die Badener Bädertradition. Ihre wasserbaulichen Massnahmen, welche Quellen sie fassten, sind bis heute Grundlage für den Bäderbetrieb.»

FORTYSEVEN: Das ist wirklich toll! Und uns freut es auch immer, wenn wir auf dem Weg ins Büro daran vorbeilaufen dürfen. Waren das die grössten und wichtigsten Entdeckungen?

Andrea Schaer: Es sind wirklich sehr spannende und bedeutende Entdeckungen, die für die Erforschung des kulturgeschichtlichen Phänomens der Thermalbadeorte in Europa von herausragender Bedeutung sind. Sagen was am grössten und wichtigsten war, kann und will ich daher nicht. Das Gesamtpaket ist bedeutend.

Wir könnten noch Stundenlang weiter mit Andrea Schaer über die Ausgrabungen und mit Jürg Stäuble über die geologischen Gegebenheiten diskutieren, doch würde dies den Rahmen dieses Beitrags sprengen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Jürg Stäuble und Andrea Schaer für die tatkräftige Unterstützung, die zur Verfügung gestellten Informationen und das Bildmaterial sehr herzlich bedanken. Im zweiten Teil dieses Beitrages gehen wir nun weiter auf das Thema Wasser und wie es von der Quelle überhaupt zu uns ins Bad kommt ein. Dazu durften wir mit der ISS sprechen und haben auch da nochmal viele wertvolle und spannende Fakten gelernt. Mehr dazu finden Sie hier. 

 

 

 

 

  • Achtsamkeit

Stress-bewältigung am Arbeitsplatz

Effektive Stressbewältigung am Arbeitsplatz: Strategien für mehr Gelassenheit 

Ein neues Jahr hat begonnen, voller Möglichkeiten und Herausforderungen. Doch während wir uns auf die Zukunft freuen, schleicht sich im Alltag schnell ein ständiger Begleiter ein: der Arbeitsstress. Der moderne Berufsalltag ist oft von Herausforderungen und Stress geprägt, was zu nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit führen kann. Chronischer Stress kann die physische und psychische Gesundheit beeinträchtigen und damit auch die Lebensqualität mindern. 
Wie gehen wir also damit um? In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, wie Sie Ihren Arbeitsplatz stressfreier gestalten können, um das Beste aus dem kommenden Jahr herauszuholen. Bereit, den Stress abzuschütteln? Lassen Sie uns gemeinsam Wege finden, wie wir einen stressfreieren Arbeitsplatz schaffen können.

 

Stress vorbeugen – Prävention auch bei der Arbeit 

Stellen Sie sich vor, der Tag beginnt ohne den gewohnten Druck, ohne die Last der Erwartungen. Stressbewältigung am Arbeitsplatz beginnt oft mit der Kunst, Stress von vornherein zu minimieren – Prävention ist hier das Stichwort. Schon der Morgen kann den Ton für den ganzen Tag setzen. Probieren Sie, vor dem Arbeitstag etwas für sich selbst zu tun. Beispielsweise eine kleine Runde Sport oder Yoga, eine entspannte Tasse Tee mit ein paar Seiten aus ihrem neuen Buch oder der Zeitung. Machen Sie zuerst etwas für sich selbst, bevor Sie für andere arbeiten.  

Es kann auch Wunder wirken, die erste Viertelstunde im Büro dafür zu nutzen, sich am Arbeitsplatz einzurichten und den Tag zu planen. Eine aufgeräumte Arbeitsumgebung und die Erwartung, was heute auf Sie (aller Wahrscheinlichkeit nach) zukommt, kann dazu beitragen, klare Gedanken zu fördern. 

Zusätzlich tut es gut, sich geplante Pausen zu nehmen. Gönnen Sie sich Momente der Entspannung, sei es bei einem kurzen Spaziergang oder einfach beim bewussten Durchatmen. Vor allem nach einem langen Meeting-Marathon braucht man Zeit für sich. Planen Sie Erholungsphasen nach Meetings oder anderen langen Sessions aktiv in Ihren Kalender ein. Falls Sie viele Besprechungen haben, können auch meetingfreie Tage eine gute Option sein, wenn Ihre Arbeit das zulässt. Es hilft häufig, in sich hineinzuhorchen und zu prüfen, welche Situationen Stress auslösen und anhand derer dann Lösungen für die Prävention zu finden.

 

Stress erkennen – Die feinen Signale des Körpers verstehen

Inmitten der Hektik des Arbeitsalltags ist es leicht, die subtilen Zeichen von Stress zu übersehen. Unser Körper gibt jedoch oft Hinweise darauf, dass die Belastungsgrenze erreicht ist. Achten Sie auf diese Signale wie erhöhten Puls, verspannte Muskeln oder Schlafprobleme. Das Erkennen von Stressquellen ermöglicht es Ihnen, präventiv Gegenmassnahmen zu ergreifen, sodass der Stress Sie nicht überwältigt. Sollte es doch dazu kommen, ist es wichtig, die für Sie passenden Coping-Mechanismen zu ergreifen, um dem Stress zu begegnen.

 

Stress begegnen: Strategien für eine gesunde Bewältigung

Mitten im Trubel des Arbeitsalltags ist es essentiell, wirksame Strategien zu kennen, um Stress zu begegnen und ihm aktiv entgegenzutreten. Hier sind einige Coping-Mechanismen, die Sie ausprobieren können: 

Priorisierung und Organisation: Beginnen Sie mit einer klaren Struktur. Setzen Sie Prioritäten und erstellen Sie übersichtliche To-Do-Listen. Das gibt Ihnen nicht nur einen klaren Fokus, sondern verhindert auch, dass Sie sich von unwichtigen Details überwältigen lassen. 

Kurze Pausen einplanen: Nehmen Sie sich bewusst Zeit für kurze Pausen und planen Sie diese beispielsweise nach langen Meetings ein. Ein Spaziergang an der frischen Luft oder eine kurze Atempause können erfrischend wirken und dabei helfen, den Kopf freizubekommen. 

Offene Kommunikation: Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten ist von entscheidender Bedeutung. Sprechen Sie über Ihre Belastung und seien Sie bereit, Hilfe anzunehmen. Gemeinsame Unterstützung im Team kann eine starke Stressbewältigungsstrategie sein. 

Techniken zur Stressbewältigung: Entdecken Sie verschiedene Techniken wie Atemübungen, Meditation oder Yoga. Diese Praktiken fördern nicht nur die Entspannung, sondern stärken auch Ihre Fähigkeit, mit Stresssituationen gelassener umzugehen. 

Arbeit und Privatleben trennen: Schaffen Sie bewusste Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Dies ermöglicht es Ihnen, in Ihrer Freizeit abzuschalten und neue Energie zu tanken. Besonders wichtig ist das, wenn Sie im Homeoffice arbeiten. Hier ist es am Besten, dass sie möglichst nicht in einer privaten Umgebung wie dem Bett oder auf der Couch arbeiten.  

 

Fazit: Ein gesundes Gleichgewicht finden

Die bewusste Bewältigung von Stress und präventive Massnahmen sind entscheidend für langfristiges Wohlbefinden. Die Anwendung von Strategien zur Stressbewältigung und -vorbeugung dient nicht nur der unmittelbaren Entlastung, sondern trägt auch dazu bei, ernsthaften gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Sowohl psychische als auch physische Aspekte unseres Wohlbefindens profitieren von einem ausgewogenen Umgang mit Stress.

Es ist wichtig zu erkennen, dass es Zeiten gibt, in denen Anpassungen im Arbeitsverhältnis notwendig sein können. Offene Kommunikation mit dem Arbeitgeber und gemeinsame Lösungsfindungen sind Schlüsselelemente, um den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass er förderlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist.

Die Umsetzung dieser Aspekte in den Alltag eröffnet die Möglichkeit, Stress nicht nur zu bewältigen, sondern ihn auch proaktiv anzugehen. Ein ausgewogener Umgang mit Stress am Arbeitsplatz legt den Grundstein für langfristige Zufriedenheit, Produktivität und vor allem für das eigene Wohlbefinden.

  • Therme

Der FORTYSEVEN Geschenke-Guide

Entspannte Wohlfühlmomente für Alle

Die Weihnachtszeit klopft an die Tür, und mit ihr stellt sich die alljährliche Frage: «Was schenke ich meiner Familie, Freunden oder den fantastischen Menschen in meinem Arbeitsumfeld?». Das perfekte Geschenk sollte nicht nur kreativ sein, sondern auch die Seele berühren – ein Weihnachtsgeschenk, das wie ein entspannter Kurzurlaub wirkt und nicht in Vergessenheit gerät. Bei FORTYSEVEN wollen wir Ihnen eine Oase des Wohlbefindens schaffen und deshalb ist auch unser Geschenke-Guide für die Weihnachtszeit genau darauf angelegt. Lehnen Sie sich zurück, lassen Sie den Stress draussen, und entdecken Sie Geschenkideen für jeden, die für Entspannung und pure Freude sorgen.

 

Unsere Geschenk-Empfehlungen für:

  1. Ihre Eltern
  2. Ihre erwachsenen Kinder
  3. Ihren Lieblingsmenschen
  4. Den besten Freund / die beste Freundin
  5. Gestresste Teammitglieder oder Chefs
  6. Tanten, Onkel und die, die schon alles haben
  7. Für sich selbst zuhause

 



1. Einzigartige Verwöhnmomente für Ihre Eltern
  

Für jene, die uns immer schon alles geschenkt haben – Liebe, Weisheit und Zeit. Jetzt ist es an der Zeit, etwas Wohlfühl-Luxus zurückzugeben. Mit dem «Only Us» Spa-Package schenken Sie Ihren Eltern nicht nur Pflege und Entspannung, sondern vor allem gemeinsame Zeit in einem Ambiente, das ihnen gebührt. Eingehüllt in einen kuscheligen Bademantel, den sie vor Ort mieten können, gönnen sich Ihre Eltern eine Quick-Pediküre, erfrischenden Facials und wohltuenden Rücken-Nacken-Massagen. Der krönende Abschluss: ein Glas Prosecco in der einen Hand, ein köstlicher Snack in der anderen – ein Rundum-Wohlfühltag. 

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Für Ihre erwachsenen Kinder: Eine Hawaiianische Sinnesreise
 

Sind Ihre Kinder urlaubsreif, aber der Reisestress steht dem im Weg? Wir haben die Lösung: «Journey to Hawaii», ein Spa-Package, das sie ohne Jetlag direkt in die entspannten Tropen entführt!

Das Ganze beginnt mit einem gemütlichen Fussbad, weil jeder Abenteuertrip mit einer gemütlichen Landung beginnen sollte, oder? Dann geht es weiter mit einem Ganzkörperpeeling, einer hawaiianischen Lomi Lomi Massage und als Krönung gibt es eine Teekreation, die den Geschmack von Sonne und Strand einfängt.

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Für Ihren Lieblingsmenschen: Gemeinsam in Glück schweben

Schenken Sie Ihrem Lieblingsmenschen und sich einen traumhaften Tag wie im Liebesfilm – bei Bedarf auch ohne die Klischees – mit unserem «Love Flow» Package.

Tauchen Sie gemeinsam in unsere Wellness-Therme FORTYSEVEN ein, als wäre es Ihre eigene Liebesoase. Beginnen Sie mit einem wohltuenden Facial, gefolgt von einer romantischen Aromaölkerzenmassage bei Kerzenschein.

Aber das ist noch nicht alles! Nach diesem Spa-Rendezvous erwartet Sie ein genussvolles Finale mit einem Glas Rosé Prosecco und verlockenden Snacks. Denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen, oder? Verleihen Sie Ihrem Geschenk eine Extraportion Liebe.  

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Für den besten Freund / beste Freundin: Gemeinsam eine Auszeit nehmen

Brunch Flow
Für Ihre beste Freundin oder den besten Freund, mit dem Sie durch dick und dünn gehen, brauchen Sie natürlich ein perfektes Geschenk. Wir haben da genau das Richtige: Unser «Brunch Flow» verspricht einen Tag voller Entspannung und kulinarischem Genuss. Was könnte schöner sein, als gemeinsam abzuschalten und sich von Kopf bis Fuss verwöhnen zu lassen? Inklusive Therme, Spa und zum Höhepunkt gibt es einen Brunch im FORTYSEVEN Restaurant, frisch und lokal zubereitet. Geniessen Sie eine Auszeit vom Alltag, lachen Sie, plaudern Sie und lassen Sie es sich einfach gutgehen.

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Bro Flow
Für alle Bros, die mehr wollen als nur gemeinsam auf dem Sofa zu sitzen: Unser «Bro Flow» Package – der ultimative Männer-Wellness Tag! Schluss mit langweiligen Weihnachtsgeschenken, jetzt wird entspannt und gegönnt. Mit dieser Geschenkidee gibt es einen Therme-Eintritt, Spa mit einer Ganzkörpermassage für jeden und zur Krönung erfrischende Gin Tonics sowie eine leckere Auswahl an Snacks. Weil wahre Freundschaft mehr verdient als nur Schulterklopfen.

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Für gestresste Teammitglieder oder Chefs

«Journey to India»
Gönnen Sie Ihrem Lieblingskollegen oder Ihrer Lieblingskollegin eine kleine Flucht aus dem Alltag: Mit unserem «Journey to India» Spa-Package, erlebt er oder sie einen sinnlichen Ausflug zum Himalaya, der Körper und Geist verwöhnt.
Begleitet von exotischen Düften und Klängen geht es los mit einem entspannenden Fussbad. Dann folgt die ayurvedische Abhyanga-Massage, eine indische Geheimwaffe gegen Stress, die das Immunsystem stärkt und verjüngend wirkt. Die spezielle Teekreation rundet dieses Geschenk ab – eine Auszeit, die nicht nur den Körper revitalisiert, sondern auch seelische Entspannung schenkt.

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Yoga und Brunch für Gruppen
Schluss mit Büro-Blues – Schenken Sie dieses Weihnachten Teamspirit und entspannte Stunden. Unsere Yoga & Brunch Geschenkidee bietet den perfekten Mix aus Dehnungen und Entspannung inklusive kulinarischen Highlights. Teamarbeit kann sooo entspannt sein!

Zum Yoga und Brunch für Gruppen

Power Napping auf der Welnamis 
Für diejenigen, die stets im Trubel des Büroalltags gefangen sind, ist Power Napping auf der Welnamis eine Oase der Ruhe. Diese Spa-Technologie setzt auf die ausgleichenden Effekte von binauraler Akustik und multisensueller Ansprache, um selbst den stressigsten Arbeitstag zu vergessen. Schenken Sie damit nicht nur einen Mittagsschlaf, sondern eine regelrechte Auszeit vom hektischen Arbeitsleben. 

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After Work Flow
Was hilft gegen Deadlines und den alltäglichen Wahnsinn im Büro? Unseren «After Work Flow». Nach einem harten Arbeitstag bietet dieses Spa-Package eine Oase der Ruhe und Regeneration. Relaxen im Thermalwasser, Kopf abschalten im Kosmos oder die wohltuende Wärme der Sauna geniessen – so geht Entspannung! Nach all der Ruhe gibt es zudem eine Extra-Belohnung mit der St Barth Harmony Massage und einen Feierabenddrink mit leckeren Kleinigkeiten.

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Für Tanten, Onkel und die, die scheinbar schon alles haben

Schluss mit dem ewigen Rätselraten, was man den Tanten und Onkels schenken könnte, die schon alles haben! Dieses Weihnachten überraschen Sie sie mit dem exklusiven Daybed Relax Apero. Egal ob im gemütlichen Innenbereich oder unter freiem Himmel, dieses Geschenk verspricht Zweisamkeit auf komfortablen Doppelliegen. In entspannter Atmosphäre können die Beschenkten einen erfrischenden FORTYSEVEN Spritz geniessen und an einer köstlichen Früchteplatte knabbern – Ein Hauch von Luxus, den jeder verdient.

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Für das Extra-Wellness-Gefühl zu Hause: Unsere Geschenke-Sets

Vervollkommnen Sie Ihr Weihnachtsgeschenk mit einem FORTYSEVEN Geschenke-Set in der normalen und der Deluxe-Variante! Auch unsere entzückenden Badeente «Forty» eignet sich ideal als Zugabe zum Wellness-Gutschein oder als charmantes Mitbringsel für das heimische Spa-Erlebnis. «Forty» zaubert allen ein Lächeln ins Gesicht und sorgt für Extra-Spass in der Badewanne!

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  • Therme
  • Achtsamkeit

Achtsamkeit mitten im Alltag

Der Weg zu weniger Stress ist oft leichter als man denkt

Achtsamkeit passt in unseren Alltag und bereichert ihn. Mit kurzen, regelmässigen Übungen, die sich leicht und unkompliziert in Job, Haushalt und Freizeit integrieren lassen, erreichen Sie mehr Selbstbestimmung, Gesundheit und Zufriedenheit. Wie das geht zeigen wir hier auf, ohne dass «Achtsamkeit» nur ein weiterer Task auf der To-do-Liste wird, den es auch noch abzuhaken gilt.

 

Achtsamkeit ist kein Trend, Achtsamkeit ist eine Lebenshaltung 

Sie kennen Stress. Es sind nicht nur die To-do-Listen, es sind nicht nur die schwierigen Arbeits-Kolleginnen und -Kollegen, es ist auch nicht einfach die Doppel- oder Dreifachbelastung. Stress ist vor allem ein Gefühl. Dieses Gefühl lässt den Köper brodeln und den Kopf explodieren. Es nimmt uns jeden Fokus und entführt unsere Aufmerksamkeit in dramatische Gedankenschlaufen, welche uns die schlimmsten Szenarien vor Augen führen, wenn wir nicht alles schaffen. Sie kennen das.  

Noch mehr Druck, Selbstkritik oder Zwangspositivismus befreien uns nicht aus dem Hamsterrad, sondern machen alles nur noch schlimmer. Das haben Sie schon gelernt. Sie brauchen etwas anderes. Vielleicht haben Sie schon von Achtsamkeit gehört. Diese soll helfen Stress zu reduzieren und Wohlbefinden zu fördern. Nur ist es Ihnen bis heute ein Rätsel, was auf einem Kissen sitzen und atmen gegen Stress nützen soll. 

Das Konzept der Achtsamkeit gibt es seit über zweitausend Jahren. Trends sind deutlich kurzlebiger. Und wenn Achtsamkeit nur ein Trend wäre, würden nicht täglich neue wissenschaftliche Studien deren Wirksamkeit belegen. Diese Studien bestätigen, was sich durch eine regelmässige Achtsamkeitspraxis selbst erfahren lässt: Gesundheit, Zufriedenheit und Selbstbestimmung wachsen. 

Achtsamkeit ist also kein Trend. Achtsamkeit ist eine Lebenshaltung, eine Einstellung uns selbst und dem Leben gegenüber. Es ist eine Lebenshaltung, die geprägt ist von Freundschaft und Mitgefühl sich selbst und anderen gegenüber. Es ist eine Haltung, wie wir sie unserer besten Freundin, unserem besten Freund gegenüber einnehmen. Wenn Ihre beste Freundin gestresst ist, reden Sie freundlich und wohlwollend mit ihr, Sie sind verständnisvoll und schauen mit ihr zusammen, wie sie sich etwas entlasten und einen Moment verschnaufen kann. Mit sich selber gehen Sie wahrscheinlich nicht so nett um. Sie würden eher Dinge sagen wie: «Du bist selbst Schuld! Stell dich nicht so an! Du musst halt einfach schneller arbeiten!» Bei der Achtsamkeit geht es aber genau darum: sich selber die beste Freundin oder der beste Freund zu sein.

 

Wie lässt sich diese Lebenshaltung üben?

Neben formellen, längeren Achtsamkeitsübungen wie BodyScan, klassische Sitz- oder Gehmeditation und Yoga, gibt es auch kürzere Achtsamkeitsübungen wie eine Kaffeemaschinen-Meditation, bewusstes Gemüsewaschen oder Treppensteigen (siehe unten).

Jedes Mal, wenn wir eine entsprechende Übung machen, kommen verschiedene Qualitäten zum Tragen. Der Achtsamkeitspionier Jon Kabat-Zin fasst die Bedeutung von Achtsamkeit und damit einige dieser Qualitäten prägnant in einem Satz zusammen: «Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.» Diese Art der bewussten Aufmerksamkeitslenkung und des wertfreien Präsentseins üben wir beim Praktizieren von Achtsamkeit. Sieben weitere Aspekte sind ebenfalls ganz explizit oder implizit beim Üben enthalten: Geduld, Vertrauen, Loslassen, Anfängergeist, Akzeptanz, Sein-Modus und Dankbarkeit.
 
Wenn wir diese Qualitäten und Aspekte immer wieder üben und beim Üben direkt erfahren, werden sie zu einer Lebenshaltung. So werden bewusstere Entscheidungen und weiseres Handeln im Alltag möglich. Das führt zu einem gesünderen Umgang mit Stress und schwierigen Gefühlen, zu mehr Selbstbestimmung statt unbewussten Mustern und zu mehr Zufriedenheit – auch weil wir so bewusstere Prioritäten setzen und besser entscheiden können, was wichtig ist und was wir vernachlässigen können.

 

Achtsamkeit leicht und unkompliziert in den Alltag integrieren

Wir müssen tagsüber nicht stundenlang auf einem Kissen sitzen. Achtsamkeit lässt sich auch durch einfache, praktische und kurze Übungen in den meist schon vollen Alltag integrieren. Achtsamkeit ist vor allem eine Entscheidung, bewusst Innezuhalten, sich ganz mit dem Moment zu verbinden und wertfrei wahrzunehmen, was gerade ist. Dazu braucht es weder spezielle Geräte noch viel Zeit. Es macht aber einen positiven Unterschied, wenn wir uns immer wieder mit dem einzigartigen und kostbaren Moment verbinden können, in dem das Leben stattfindet.

5 wirksame Übungen für den Alltag:

  • eine Ein- und eine Ausatmung: Unterbrechen Sie bewusst die Arbeit oder was Sie sonst gerade tun und begleiten Sie eine ganze Ein- und Ausatmung mit neugieriger Aufmerksamkeit.
  • Kaffeemaschinen-Mediation: Nehmen Sie bewusst wahr, wie Sie den Knopf an der Kaffeemaschine drücken, verfolgen Sie geduldig und mit offenen Sinnen, wie der Kaffee in die Tasse läuft. Wann und wie riechen Sie den Kaffee, wie tönt die Maschine, wie sieht das Schäumchen heute aus?
  • Sich strecken und räkeln: Spüren Sie den Körper, während er sich nach langem Sitzen ausdehnt und entfaltet. Wo fühlt er sich angenehm, wo unangenehm an? Wenn das auf dem Bürostuhl nicht möglich ist, machen Sie die Übung in einem Sitzungszimmer oder auf der Toilette.
  • Gehmeditation auf der Treppe: Gehen Sie bewusst langsam eine Treppe hoch und spüren Sie bei jedem Schritt die Bewegungen des Fusses, den Kontakt mit dem Boden, der Sie trägt. Wenn Sie Ungeduld spüren: werden Sie noch etwas langsamer...
  • Achtsamkeitsglocke: Jedes Mal, wenn Ihr Smartphone sich meldet, nehmen Sie nicht sofort ab. Atmen Sie zuerst einmal tief ein und aus und lassen Sie ein Lächeln entstehen. Beobachten Sie, wie das Ihre Begrüssung verändert.


In der Wellness-Therme FORTYSEVEN haben Sie die Möglichkeit mit dem digitalen Achtsamkeitscoach, einem digital begleiteten Rundgang durch die Therme, die acht Aspekte der Achtsamkeit näher kennenzulernen. Jede Station widmet sich einem Aspekt. Angeleitet von Ihrem Coach, haben Sie die Möglichkeit das Gelernte vor Ort umzusetzen. Für einen achtsamen Alltag erfahren Sie zudem weitere Übungen, wie Sie Ihre Achtsamkeitspraxis im Alltag vertiefen können. 

Im «Ort der Achtsamkeit», einem abgedunkelten, ruhigen Raum im FORTYSEVEN, können Sie sich zurückziehen, einen Stillen Moment geniessen und meditieren. Oder Sie spüren bei einer angeleiteten Yoga-Lektion die Kraft sanfter, bewusster Bewegungen. 

Wenn Sie ihre Achtsamkeitspraxis vertiefen wollen, finden Sie unter www.mindfulness.swiss qualifizierte Achtsamkeitlehrende in Ihrer Region.

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Jeannine Born, Vorstandsmitglied MindfulnessSwiss

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  • Therme

Der Kosmos

Eine einzigartige Erlebniswelt für Ruhe und Inspiration

Unsere Gedanken kreisen häufig tagtäglich um viele kleine Alltagssorgen und allzu oft scheinen wir uns darin zu verlieren. Wann ist das Meeting nochmals? Wer holt heute die Kinder ab? Was kochen wir zu Abendessen? Wo soll nun das Geburtstagsfest stattfinden? Diese Gedankenflut kann einen überwältigen und innere Unruhe auslösen. Ein weiterer klarer Gedanken zu fassen scheint beinahe unmöglich. In einer solchen Situation kann es helfen, einen Schritt zurückzutreten, zur Ruhe zu kommen und eine andere Perspektive einzunehmen.

In der Wellness-Therme FORTYSEVEN wurde mit dem «Kosmos» eine einzigartige Erlebnis- und Ruhewelt geschaffen, welche den Bezug zur Natur wiederherstellt, zum Reflektieren anregt und einen universelle Zusammenhänge erkennen lässt.

Das europaweit einzigartige Erlebnis wurde von der Firma Erlebnisplan konzipiert. Erfahren Sie im Interview mit der verantwortlichen Projektleiterin Fabiana Dondiego, was den Kosmos so besonders macht, was die Überlegungen dahinter sind und welche positiven Auswirkungen er auf uns hat.



Was ist der Kosmos?
F. Dondiego: Der Kosmos im FORTYSEVEN umfasst drei Entspannungsangebote. Auf unterschiedlichen Ebenen werden dabei gesundheitswirksame Phänomene inszeniert, die den Körper jeweils in Relation zum multisensorischen Raum setzen. Die Gäste sollen floaten, abheben und tief entspannen. Dabei helfen szenische Elemente wie Sound, Licht und Projektion aber auch Wärme und natürlich das mineralreiche Wasser. Mit dem Kosmos verleihen wir dem Aspekt Ruhe und Entspannung eine verstärkte Inspirations- und Erlebniskraft.
Ruheräume sind oft sehr nüchtern. In der Wellness-Therme FORTYSEVEN wollten wir mit bestehenden Mustern brechen und eine einzigartige Welt schaffen, die sich klar von anderen Wellness-Angeboten abhebt.

Für wen eignet sich der Kosmos?
F. Dondiego: Für alle Thermengäste, welche sich zwischen Sauna- und Badegängen treiben lassen wollen. Menschen, die sich zudem gerne inspirieren lassen, werden es umso mehr geniessen.

Der Kosmos besteht aus den drei Räumen Makrokosmos, Mesokosmos und Mikrokosmos. Was ist der Mikrokosmos und was macht ihn so besonders?
F. Dondiego: Der Mikrokosmos ist ein Wintergarten auf zwei Stockwerken. Zahlreiche grüne Pflanzen schmücken die grosse Fensterfront, hängen von der Decke und ranken sich dem Himmel entgegen. Bequeme Hängesessel laden zum Ausruhen ein, während sanfte Naturgeräusche entspannen.
Dieser Ruheraum steht für das Organische, welches unser Dasein durchdringt. Licht, Photosynthese, eine opulente Vegetation – so entwickelte sich einst die Belebung auf unserem Planeten. So gestaltet sich heute ein lebensfreundliches Umfeld. In der Pflanzenwelt können wir mikroskopisch kleine Welten entdecken, dafür steht der Begriff Mikrokosmos.

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Was ist der Mesokosmos und welche positiven Auswirkungen hat er auf uns?
F. Dondiego: Der Begriff Mesokosmos steht für den Körper und seine Relation zur Welt. Auf einer warmen Liegemuschel können sich die Gäste hinlegen und durch eine Kuppel, oberhalb von ihnen, verschiedene Filmsequenzen betrachten - die Facetten des Lebens. Es geht dabei um Aggregatszustände, um Blickwinkel auf das, was uns umgibt. Wir entdecken die Ur-Elemente wie z.B. Wasser, Mineralisierung, Gestein, Eis und Dampf. Die filmischen Sequenzen von David Wesemann erzählen davon und verweisen auf das was uns umgibt und inspiriert. 
Im Mesokosmos wollen wir die Gäste in eine tiefe, hypnotische Ruhe versetzen, deshalb sind die Filme ruhig, die Übergänge weich und fliessend. Unterstützt wird dieser Effekt durch den Soundteppich von Boris Blank. Vibrationen aus dem Sound übertragen sich auf die wärmende Liegemuschel und ermöglichen so ein ganzheitliches Erleben.

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Welches Erlebnis erleben Gäste im Makrokosmos?
F. Dondiego: Das Solebecken mit seinem mineralreichen Wasser und dem Floating-Effekt scheint die Erdanziehung aufzuheben. Lichtspiel und Soundtrack begleiten die Gäste auf dieser Reise. Es war uns wichtig den Raum sehr dunkel zu gestalten, damit hier, im Gegensatz zum Mesokosmos, die körperliche Wahrnehmung relativiert wird. Der Körper fühlt sich leicht und schwerelos an, wie im All. In dieser Schwerelosigkeit können wir unserem Innersten bewusstwerden. Unser eigener Herzschlag wird zum Bestandteil des Erlebnisses.

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Gibt es eine bestimmte Reihenfolge, in welche die Räume erlebt werden sollten? 
F. Dondiego: Nein, da gibt es keine festgeschriebene Reihenfolge. Der Einstieg gelingt am wirkungsvollsten, wenn mit dem Mesokosmos gestartet wird. Danach kann Makrokosmos und oder Mikrokosmos folgen. Die Räume sind so konzipiert, dass sie während eines Thermengangs mehrmals genutzt werden können. Im Makrokosmos empfiehlt sich ein Aufenthalt von nicht mehr als 15min. Darauf ist auch die Show getaktet.

Ein essenzieller Bestandteil vom Kosmos ist das musikalische Konzept, das von Boris Blank, vom Musiker Duo «Yello», erarbeitet wurde. Was waren Ihre Ansprüche an das Sound Design und weshalb kam gerade er dafür in Frage?
F. Dondiego: Die Sound-Struktur von Boris Blank legt einen atmosphärischen Boden durch die Kosmen. Wir kennen seinen Sound als sehr treibend und seine Bässe sind weltbekannt. Im FORTYSEVEN hat er Klangbilder gestaltet, welche tragen und anregen, die Gäste gleichzeitig in ihrer Entspannung begleiten. Mit seiner Erfahrung und seiner hohen Sensibilität war Boris die ideale Wahl. Die Musik von ihm bringt Körper und Geist wie auch unterschiedliche Generationen von Thermen-Besucher:innen in eine Harmonie.

Sind Sie neugierig? Hier ein kleiner Sneak Peak zum Reinhören:


Die Nutzung des Kosmos ist im Thermen-Eintritt inbegriffen. Sie finden die Erlebniswelt direkt nach der Garderobe, noch bevor Sie zu den Becken gelangen. Der Zugang erfolgt über die Piazza, dem Durchgang mit dem Brunnen in der Mitte, auf der rechten Seite. Als Vorbereitung für ein optimales Erlebnis empfehlen wir Ihnen vor dem Beginn unsere Tipps für jeden der drei Räume zu lesen. 

  • Therme
  • kosmetik

Exotische Verführung für die Haut

Sommerpflege von Ligne St Barth

Der Sommer – eine Zeit der Leichtigkeit, der strahlenden Sonne und des unbeschwerten Genusses. Woran denken Sie, wenn man von der wärmsten Jahreszeit spricht? Die meisten von uns haben wohl direkt ein Bild vor Augen, wie man es sich entspannt auf einer Liege an einem langen Sandstrand unter Palmen gemütlich macht. Am besten abgerundet mit einem Cocktail oder einer Schüssel frischem Obst. 
Doch leider muss man sich auch im Sommer mit den Herausforderungen des Alltags auseinandersetzen und kann nicht jeden Tag am Strand liegen. Umso mehr sehnt man sich nach einem Ausgleich, der die Sinne beruhigt und uns mit neuer Energie versorgt. Inmitten des hektischen Lebens bietet Ligne St Barth eine Oase der Entspannung sowie hochwertige Produkte, die den Sommer zu einem wahren Genusserlebnis machen. Wie ein erfrischender Windhauch aus der Karibik verwöhnen sie die Haut und lassen den Stress des Alltags vergessen. Tauchen Sie ein in eine Welt voller natürlicher Schönheit und lassen Sie sich von den exotischen Düften und luxuriösen Texturen verführen. Denn der Sommer ist die Zeit, in der Sie sich selbst verwöhnen und Ihre innere Schönheit zum Strahlen bringen dürfen.

 

Entdecken Sie Ligne St Barth: Die exotische Verführung der Karibik für pure Hautpflege

Im Jahr 1983 wurde die Marke Ligne St Barth von Hervé Brin auf der atemberaubenden Karibikinsel Saint-Barthélemy ins Leben gerufen. Umgeben von weissen Stränden und üppiger Natur, fing er die Lebensart seiner Heimat ein und startete ein Geschäft mit wenigen Produkten wie Aloe Vera Gel und Roucou-, Kokos- oder Avocado-Öl, die er in handbeschrifteten Rumflaschen am Strand verkaufte. 

Seitdem hat sich einiges getan – das Angebot wurde erweitert und mit überliefertem Pflanzenheilwissen und neuer Forschung entstanden innovative Rezepturen, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Haut und unser modernes Leben. Ein Konzept, welches ideal zum FORTYSEVEN Spa passt.

«Die Ligne St Barth ist genau auf das Thema Wellness konzipiert worden, indem man die Zeit stillstehen lassen und sich ganz dem Augenblick hingeben kann.» sagt Linda Hromekova, Leiterin des FORTYSEVEN Spa. Denn auch auf der karibischen Insel entstand schon früh in den privaten Villen und auf den luxuriösen Yachten eine anspruchsvolle Spa-Kultur. Ein entspanntes Lebensgefühl, das man auch bei einem Thermenbesuch wiederfindet – Hier dreht sich alles darum, sich eine Auszeit zu gönnen und sich in Achtsamkeit zu üben: «Die Überlegung war, dem Gast ein komplettes Spa Erlebnis zu bieten, indem er zu uns kommt und sich von der Begrüssung bis zum Verlassen der Therme voll und ganz entspannen kann, ohne Geräte und Geräusche in der Kabine. Unsere Wellnessexperten, welche regelmässig von Ligne St Barth weitergebildet werden, schenken dem Gast einen Moment voller Wohlbefinden. Mit ihrem Karibik-Feeling verbinden sich die Produkte von Ligne St Barth in unserem Spa zu einer Oase der Ruhe und Erholung mit dem Genuss des Sommers auf der Haut.» 


 

Sommerliche Verwöhnmomente für jeden Typ

Entdecken Sie Ihre persönliche Sommer-Oase im FORTYSEVEN Spa und tauchen Sie ein in die Welt der exklusiven Massagen und Kosmetikbehandlungen von Ligne St Barth. Je nach Ihrem individuellen Sommer-Typ können Sie die passende Behandlung wählen:


  • Sommerliche Vorfreude: Gönnen Sie sich mit St Barth Softness ein fruchtiges Ganzkörper-Peeling, das abgestorbene Hautzellen abträgt. Die Haut wirkt glatt und geschmeidig und schafft so, vor dem Sonnenbaden die Bedingungen für eine ebenmässig sonnengebräunte Haut.

  • Sonnenanbeterin: Geniessen Sie die St Barth Sundowner, eine Körperpackung, die Ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgt und sie nach einem langen Tag in der Sonne beruhigt. Mit rosa Tonerde, welche die Haut klärt und reinigt und Aloe-Vera-Gel als feuchtigkeitsspendendes, kühlendes Finish.

  • Schönheitsgöttin: Erleben Sie die klärenden und festigenden Effekte der St Barth Elasticity. Die Körperpackung enthält wertvolle Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Sie strafft Ihre Haut mit Efeugel und Ölen aus hochwertigem Kräutern und verleiht Ihnen einen strahlenden Teint, der perfekt zu Ihrer natürlichen Schönheit passt.

  • Strandnixe: Tauchen Sie ein in die tiefenentspannende St Bath Chill Out Massage mit warmen Venusmuscheln und kaltgepresstem Avocadoöl. Verspannungen werden sanft gelöst, Stress wird reduziert und die Durchblutung gefördert. Als Finish gibt es einen Hauch Karibik. Wählen Sie Ihre Bodylotion aus einem dezenten Duft reiner Bourbon Vanille, karibischer Tiare Blüte oder besonders feiner Lilie.

  • Strandliebhaberin: Verwöhnen Sie Ihre Haut mit der St Barth Freshness einer intensiven Gesichts-und Dekolletébehandlung mit Teilkörpermassage. Für einen belebenden Effekt und strahlende Haut, so geschmeidig wie der weisse Sandstrand.

  • Naturliebhaberin: Verwöhnen Sie Ihre Haut mit St Barth Pureness, einer vitalisierenden Gesichts- und Dekolletébehandlung, inspiriert von duftenden Blüten, die Ihre Haut zum Strahlen bringt und sie geschmeidig macht.

 

 

Das perfekte Sommer-Duo: «Roucou Tanning Oil» und «Roucou Sun Lotion»

Verwöhnen Sie sich auch zu Hause mit dem sommerlichen Genuss von Ligne St Barth. Im FORTYSEVEN Spa und Shop haben Sie die Möglichkeit, ausgewählte Produkte der Marke zu erwerben und Ihre Beauty-Routine mit hochwertigen Schätzen zu bereichern. Besonders empfehlenswert sind die beiden Sommerfavoriten: das «Roucou Tanning Oil» und die «Roucou Sun Lotion». Das Roucou Tanning Oil verleiht Ihrer Haut eine sanfte Bräune und pflegt sie gleichzeitig mit wertvollen Inhaltsstoffen. Die Roucou Sun Lotion bietet hingegen einen zuverlässigen Sonnenschutz und bewahrt Ihre Haut vor schädlichen UV-Strahlen. Entdecken Sie diese hochwertigen Produkte und verwöhnen Sie sich mit dem Besten, was der Sommer zu bieten hat.

FORTYSEVEN Daybed Aussen

 

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Wellness als Lebensstil

5 Tipps für mehr Wohlbefinden im Alltag

Wellness wird oft als Luxusgut beschrieben. Ein Moment, den man sich gönnt, für welchen man sich extra Zeit nimmt. So sieht man auch die verlockende Werbung, in der eine Frau selig während ihrer Massage lächelt, ein Paar harmonisch im Whirlpool entspannt und zwei Freundinnen Sekt bei der Pediküre trinken, während ihre Partner gemeinsam in der Sauna schwitzen. Gehüllt in opulente Bademäntel lassen sich unsere Protagonisten mal wieder so richtig verwöhnen – sie machen Urlaub von der Realität. Doch nur selten schafft man es, sich diese besonderen Wellness-Pausen einzuräumen. Die wenigsten Menschen gehen jeden zweiten Tag in die Sauna oder zur Massage, auch wenn es sicher gut tun würde. Aber ist das denn die einzige Möglichkeit, sich mal wieder eine Ruhepause vom hektischen Alltag zu gönnen? Oder sollten wir uns nicht viel mehr darum bemühen, jeden Tag ein bisschen Wellness zu (er)leben? 

 

Was bedeutet Wellness?

«Wellness» ist tatsächlich älter als jeder Selfcare-Trend. In der englischen Literatur wird der Begriff schon seit dem 17. Jahrhundert verwendet, um Wohlbefinden und gute Gesundheit zu beschreiben. Internationalen Aufwind gewann «Wellness» erst in den 1960ern mit dem amerikanischen Mediziner Dr. Halbert L. Dunn. Er legte den Begriff als Maximierung des eigenen Lebenspotenzials aus, das sich aus Selbstoptimierung und dem Einklang mit der eigenen Umgebung zusammensetzt. Von nun an wurde das Wellness-Konzept laufend weiterentwickelt. Das zeitgenössische Verständnis macht dabei eines klar: Statt eines temporären Zustands hat Wellness vielmehr zum Ziel, über den gesamten Lebensverlauf hinweg einen sinnvollen, erfolgreichen und gesunden Lebensstil zu führen. Während Spa Days, Beauty Treatments und Massagen natürlich weiterhin Bestandteil eines guten Lebens sein können, ist Wellness aber nicht auf ein käufliches Luxusgut reduzierbar. Denn Sinnhaftigkeit und Wohlbefinden sehen für jeden Menschen anders aus und können nicht von einer generischen Marketingbotschaft abgedeckt werden. Aber wie lässt sich Wellness dann in den eigenen Lebensstil integrieren?

 

Wellness denken

Glück, Wohlbefinden und Zufriedenheit sind erst einmal abstrakte Begriffe. Vielleicht ist es gerade deshalb so verlockend, sie mit Luxus-Behandlungen zu konkretisieren. Dabei lässt sich Wellness auch ganz strategisch angehen, wie das Modell des deutschen Wellness Verbands zeigt. Hier wird Wellness zum Beispiel in Mindset, Lebensstil und Umwelt unterteilt, was unser gängiges Verständnis schnell als irreführend entlarvt. Denn im Gegensatz zur verbreiteten Bildsprache ist der erste Schritt zu einem gesunden Körper ein gesunder Geist.

Das Wellness-Mindset beschreibt die grundlegende Mentalität und Denkweise eines Menschen. Es geht darum, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und seine Fähigkeiten bestmöglich weiterzuentwickeln. Nehmen Sie sich die Freiheit, Ihre Persönlichkeit auszuleben und Ihr Leben nach persönlichen Bedürfnissen zu gestalten. Wenn Sie nach Ihren eigenen Werten handeln und dementsprechend sinnhaften Tätigkeiten nachgehen, führt das automatisch zu mehr Zufriedenheit. Die Königsdisziplin: Begegnen Sie Ihren Selbstzweifeln und negativen Gedanken mit gelassener Vernunft.

 

Wellness leben

Mit dieser Voraussetzung sind Sie bestens gewappnet, Wellness in einen aktiven Lebensstil zu verwandeln, der Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessert. Mit diesen Verhaltensweisen und Gewohnheiten nehmen Sie Anlauf für eine ganzheitliche Wellness-Reise.

  1. In den Spiegel schauen. Zumindest im übertragenen Sinne. Beschäftigen Sie sich mit Ihren eigenen Gedanken und Erwartungen, um zu verstehen, wo Sie sich vielleicht selbst im Weg stehen. Üben Sie, Ihre Gefühle zu regulieren und eine realistische Selbstwahrnehmung zu entwickeln. Auch wenn Selbstreflexion unangenehm sein mag, können Sie das Beste aus Ihrer Me-Time herausholen. Auf dem gemütlichen Daybed mit Aperò und Früchteplatte ist es ein Leichtes, einfach nur an sich zu denken.
  2. Emotional eintauchen. Erlauben Sie sich, positive Emotionen in vollen Zügen zu erleben. Vielleicht ist es ‘nur’ gute Laune nach dem Kaffee im Büro oder die positive Überraschung, wenn Ihnen jemand die Tür aufhält. Jedes Glücksgefühl darf zelebriert werden.
  3. In Bewegung bleiben. Wellness beginnt zwar im Kopf, doch auch körperliche Gesundheit beeinflusst unser Wohlbefinden enorm. Darum sind regelmässiger Sport, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Ruhephasen essentiell. Und, wie bereits erwähnt: Hier können Wellness-Behandlungen genau das Richtige sein. Sie entspannen am besten im Whirlpool? Nach einem Beauty-Treatment fühlen Sie sich wie neugeboren? Alles, was guttut, trägt zum ganzheitlichen Wohlbefinden bei.
  4. Kontakte knüpfen. Keine Sorge, damit ist kein berufliches Networking gemeint. Vielmehr geht es um den Aufbau eines sozialen Umfelds, das zu Ihnen passt. Ob Small oder Deep Talk, stärken Sie soziale Verbindungen, die Ihnen ein gutes Gefühl geben und hinterfragen Sie Kontakte, die Ihre Energie rauben.
  5. Umweltfreundlich handeln. Die Natur und ihre Artenvielfalt sind der Grundbaustein für jedes Leben. Indem Sie Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, machen Sie Ihre Umwelt ein Stückchen lebenswerter und schaffen auch bessere Bedingungen für Ihre eigene Gesundheit. 

 

Daybed Relax Apéro

Ob es uns gut geht, hängt aber auch von unserem Umfeld ab. Corona, Krieg, Klimawandel: Die äusseren Umstände der letzten Jahre haben das Wohlbefinden unserer Gesellschaft beeinträchtigt. Manche Einflüsse – darunter auch ein stressiger Job und Leistungsdruck – lassen sich nur bedingt oder gar nicht kontrollieren. Ob Sie zum Beispiel Zugang zu Grünflächen haben, ist abhängig von Ihrem Wohnort. Einfach umziehen? Das ist meist nicht kurzerhand umgesetzt. Gerade weil Ihr Umfeld also ausserhalb Ihrer Kontrolle liegt, ist es umso wichtiger, dass Sie mit vielen kleinen Wellness-Momenten einen Ausgleich schaffen. 


Und manchmal hat man sogar mehr Kontrolle als man denkt: Die ganzen negativen Infos aus der Nachrichten-App machen Ihnen schlechte Laune? Mit einem Digital Detox regulieren Sie Ihren Medienkonsum und schaffen eine gesunde Distanz zum Weltgeschehen. Denn auch wenn Sie die Lage selbst nicht verändern können, ist es möglich, die eigenen Reaktionen darauf zu kontrollieren. Methoden wie Achtsamkeit helfen dabei, den für sich richtigen Weg zu finden, bewusster im Moment zu leben und manchmal klar zu machen: «Ich habe nicht immer die Kontrolle und das ist auch in Ordnung.»

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  • Achtsamkeit

Mentale Gesundheit: Wie Thermalwasser die Nerven beruhigt

Thermalwasser bietet Linderung für einen strapazierten Geist

Für manche ist es Termindruck, für andere der Spagat zwischen Familie und Büro. Wir machen uns Sorgen, fühlen uns reizbar, sind gestresst. Doch wie schafft man es, einen entspannenden Ausgleich zum hektischen Alltag zu schaffen? Hier ist Thermalwasser weit mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein. Denn neben seiner wohltuenden Wirkung auf den Körper bietet Badener Thermalwasser auch Linderung für einen strapazierten Geist – und reduziert nachweislich Stress.

 

Das Thermalwasser vom FORTYSEVEN

Ab 20 °C gilt das Wasser einer Quelle als Thermalwasser. Deutlich wärmer ist unsere Quelle in Baden. Wie der Name verrät, sprudelt das Thermalwasser der Wellness-Therme FORTYSEVEN mit 47 °C aus dem Boden. Mit 4,6 Gramm pro Liter hat es den Titel als mineralstärkstes Thermalwasser in der Schweiz verdient. Doch nicht nur hier! In ganz Westeuropa gibt es keine Quelle mit einem vergleichbaren Mineralstoffgehalt. Auch wenn Sie das Badener Thermalwasser aufgrund der hohen Konzentration von Kalzium, Eisen und Jod besser nicht trinken, können Sie die ganzheitliche Wirkung mit allen Sinnen spüren. Erfrischende Getränkealternativen Ihrer Wahl, inklusive einem leckeren Snack, finden Sie in unserem FORTYSEVEN Restaurant.


 

 

So steigert Thermalwasser das körperliche Wohlbefinden

Bereits seit Jahrtausenden wird Thermalwasser für die Behandlung von unterschiedlichen Krankheiten verwendet. Auch heute bietet der Sprung ins warme Nass einen Ausgleich zum vielen Sitzen im Büro. Denn Thermalwasser löst durch seine Wärme verspannte Schultern und regt die Durchblutung an. Ausserdem hilft der Auftrieb Menschen mit eingeschränkter Mobilität wieder Freude an Bewegung zu finden. Ganz nebenbei werden die Mineralien des Quellwassers auch über die Haut aufgenommen, wo sie ihre entzündungshemmende Wirkung entfalten.

 

Eine Wohltat für die Psyche

Thermalwasser hat nicht nur positive Auswirkungen auf den Körper, sondern auch auf die Psyche. Gerade für Menschen, die viel Zeit im Büro verbringen, kann die Wirkung des Quellwassers eine wohltuende und entspannende Abwechslung sein. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen die heilenden Effekte auf die Psyche ebenfalls: Schon ein 20-minütiges Bad senkt das Stresslevel merklich. Zurückzuführen ist das auf einen reduzierten Cortisolspiegel, den man im Speichel nachweisen kann.

Doch die Tiefenentspannung bei einem Bad im Thermalwasser ist auch darüber hinaus spürbar. Durch die mineralstoffreiche Zusammensetzung können Blockaden gelöst werden. Lässt man sich in dem warmen Wasser treiben, hat es ebenso eine beruhigende Wirkung, die das Unterbewusstsein an die Geborgenheit im Mutterleib erinnert. Auf diese Art kommen kreisende Gedanken zur Ruhe. Es entsteht ein Gefühl der Sicherheit, das Sie bei der Bewältigung von Sorgen unterstützt. Selbst bei Energielosigkeit können Sie im sprudelnden Wasser Kraft tanken und Ihr Wohlbefinden wieder aufbauen. So erweckt der Whirlpool das Thermalwasser zu neuem Leben und umhüllt Sie mit sprudelnder Energie.

In der Wellness-Therme FORTYSEVEN legen wir den Fokus auf Ihr ganzheitliches Wohlbefinden. Wenn Ihr Blick über den lichtdurchfluteten Innenbereich schweift, während Sie die wohltuende Wärme des Wassers auf Ihrer Haut spüren, können Sie Körper und Geist in Einklang bringen – für einen entspannten Alltag.

 

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